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Bei der Fortsetzung der Serie, die letzten Freitag vor dem Tide Ride begann, konnten wir an diesem Wochenende bei etwas stärkerem Wind sehr gute Ergebnisse erzielen. Das Erste Rennen am Freitag startete um 12.00 Uhr. Wir kamen als dritter an der Luvtonne an und konnten diese Position für eine weitere Runde halten, bevor wir wegen einiger kleiner Fehler doch noch ein Paar Boote vorbeilassen und uns mit dem 7. Platz begnügen mussten. Das zweite Rennen verlief ähnlich, durch unsere gute Geschwindigkeit an der Kreuz konnten wir den Anschluss an die Topteams halten und oft sogar wieder näherkommen oder überholen.Im dritten Lauf übersahen wir am Leegate den am Wind mit Wegerecht entgegenkommenden Paul Brotherton, was uns zu einem unfreiwilligen und sehr zeitaufwändigen Umweg zwang, so daß wir nach der Tonnenrundung nicht mehr viele Boote hinter uns hatten. Durch gute Taktik und Boatspeed konnten wir aber wieder ins Mittelfeld vorsegeln und das Rennen mit einem 16. beenden. Das vierte Rennen wurde durch starke Winddreher und Böen entschieden die uns sowohl Vor- als auch Nachteile und am Ende einen 10. Platz einbrachten. Am Samstag blieben wir in der Warteschlange auf der Sliprampe stecken und vepassten den 1. Start, so daß der erste Lauf ausser Konkurrenz zum Warmsegeln und Manöverüben genutzt wurde. Der Wind hatte gegenüber dem Vortag noch etwas zugenommen und kam jetzt vom Land, was recht starke Böen und Dreher auf die Regattabahn brachte. Nach einem recht gutem Start im zweiten Rennen machten wir dann auf der Startkreuz einen taktischen Fehler, der uns das Rennen nur mit einem 11. Platz beenden ließ. Der dritte Lauf brachte uns einen 6. Platz, nachdem wir auf der Zielkreuz einen für uns günstigen Dreher unterschätzten und deshalb ca. 50 Meter und damit 3 Plätze abgeben mussten. In der anschließenden Mittagspause nahm die Reparatur des schon vor dem ersten Start gerissenen Großschotmantels zu viel Zeit in Anspruch, wodurch wir zum vierten Start des Tages leider wieder unpünktlich (3 Minuten hinter dem Feld) ankamen. Es gelang uns allerdings trotzdem noch einige Boote abzufangen und als 20. über die Ziellinie zu segeln. Den größten Teil des anschließenden letzten Rennens segelten wir an zweiter Position kurz hinter Paul Brotherton. Nachdem sich aber wiederholt Knoten in Groß- und Spischot bildeten (waren wir etwa etwas aufgeregt?), kam am Ende wieder nur ein 6. Platz heraus. Am Sonntag waren keine Rennen, weil uns das erste Herbststurmtief besuchte. Insgesamt sind wir mit den Ergebnissen der Serie, 11. Platz gesamt (zusammen mit den Ergebnissen vom letzten Freitag), und den Einzelrennen von diesem Wochenende ( 7, 7, 16, 10, dns, 11, 6, 20, 6) zufrieden, zumal bei den Einzelergebnissen zu den Top 3 in vielen Rennen nur sehr wenig gefehlt hat und hier immerhin 13 Teilnehmer aus der Goldfleet der diesjährigen Europameisterschaft an den Start gegangen sind. Die Starts sind auch durch das in der Woche vorangegangene Training wesentlich besser geworden und wir haben wieder einiges gelernt, vor allem im Bezug auf das Segeln an der Spitze eines so stark besetzten Feldes wie es hier am Start war. Gewinner der Gold Series sind Chris Draper und Simon Hiscocks vor den Polen Marcin Czajkowski/ Krzyszof Kierkowski und Paul Brotherton/ Mark Asquith. Das beste Deutsche Team waren Marcus Baur und Max Groy, die auf dem 9. Platz landeten. Die komplette Ergebnisliste gibt es unter www.wpsa.org.uk In den nächsten Tagen werden wir unser neues Trapezsystem (Kugel statt Haken) ausprobieren und Manöver üben, nächsten Samstag geht es dann in Datchet bei London weiter mit Regattasegeln. Bis dahin viele Grüße Wolf | ||