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Starkwind in Brisbane- Schnell mit Schwimmeinlagen Tag 1Starker Wind und kurze, steile Welle bestimmten in Brisbane den ersten Wettfahrttag. Mit guter Geschwindigkeit führten wir im ersten Lauf bald das Feld, beim Abfallen am Luvfass fuhren wir in der letzten Runde aber einen Stecker. Mehr als ein 5. kam dann nicht mehr heraus. In den zwei weiteren Läufen hatten wir bei weiter zunehemendem Wind und kurzer, steiler Welle ernste Probleme am Luvfass, den zweiten Lauf haben wir gar nicht beendet, im 3. nur einen 7. Platz gefahren. Ich hatte mir bereits im ersten Lauf den Daumen gestaucht, die Kenterei war zudem sehr Kräftezehrend. Tag 2 Der Wind hatte weiter zugelegt, wir konnten den Tag zur Bootsreparatur und Ruhe nutzen. Tag 3 Strahlend blauer Himmel und Seebrise um 10-15 Knoten- ideales Segelwetter! Wieder einmal waren wir schnell, machten aber noch zu viele Fehler. In den ersten drei Rennen fuhren wir 3-2-3, wobei wir im zweiten Lauf den ersten Frühstart überhaupt fuhren. Im letzten Lauf matchten wir uns über drei Runden mit Chris Nicholson und Emmett Lazich, auf der letzten Vorwindstrecke brach aber die Seabreeze vorübergehend auf einer Seite völlig zusammen, wir mussten dem Feld in der Flaute stehend hinterherschauen. Kann passieren. Tag 4 Starkwind, diesmal aber ablandig und dadurch sehr böig und drehig. Nach dem bekannten Muster schnell-aber-zu-viele-Fehler ging es wieder hoch und runter, 5-3-6-1 war das Ergebnis. Insgesamt sind wir damit 6. geworden, Ben & Marcus hinter Nicholson und Emmett Lazich dritte. Spätestens übernächste Woche wollen wir in Melbourne einige Tage nur dem Manövertraining widmen, besonders am oberen Ende der Windskala. Die Geschwindigkeit ist bei mittlerem und Starkwind definitiv da, wir müssen an unserer Fehlerquote arbeiten. Sydney / Ausblick:Wir sind in der letzten Nacht von Brisbane nach Sydney gefahren. Auf dem Weg haben wir aus der Ferne kräftige Bushfires gesehen, zuerst war unsicher ob die Straße gesperrt ist oder nicht.Heute haben wir die Boote aufgebaut und uns eine Unterkunft gesucht, wir waren aber alle sehr müde. Bis zum Beginn der SIRS- Regatta werden wir im Woollaahra Sailing Club trainieren. Außer Marcus, Ben und uns werden noch mindestens drei weitere Teams aus Russland, Italien und Australien mit uns trainieren. Nach der Regatta fahren wir dann wieder nach Melbourne, wo wir uns auf die beiden Australischen Saisonhöhepunkte Sail Melbourne und die Nationals vorbereiten werden. Grüße aus Sydney Gabriel Update 10.12.: Das Training läuft fein, heute Vormittag konnten wir schon kräftig an unseren Starkwindhalsen feilen. Mit den Sibellos ist ncoh ein weiteres starkes Team dazugekommen. Es regnet schon den zweiten Tag, heute in Strömen. Die Bushfires sollten damit erledigt sein. | ||