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Oh oh... Lachen vermutlich die beste Antwort auf unsere letzte Regatta, die Nationals in Geelong. Wir haben auf einen Schlag (hoffentlich) einen großen Teil des diesjährigen Katastrophen-Kontingents abgearbeitet, das Ergebnis ist der 13. Platz von 22 Booten. Ben und Marcus hatten dafür eine gute Regatta und mussten sich nur Chris Nicholson und Mark Turnbull geschlagen geben.Sturm: Licht und Bruch Bei den Sturmrennen hatten wir zweimal Bruch, in einem Rennen zerriss unser Spinnaker in einer Kenterung (kein einziges Boot überlebte das Rennen ohne Teichung), im anderen Brach die Pinne kurz vorm Ziel. Mit einem Tampen zurrten wir das gesplitterte Rohr notdürftig zusammen und konnten so noch die Ziellinie kreuzen. Nach dem Ziel brach die Pinne dann aber endgültig, wir mussten die Segel bergen und wurden in den Hafen geschleppt. Die anderen beiden Mittel/Starkwindrennen liefen mit zwei vierten Plätzen recht gut. Leichtwind: Risc no fun... Bei relativ konstantem Leichtwind schlugen wir uns am zweiten Tag ganz passabel. Wir konnten von der Geschwindigkeit her mit fast allen Booten außer extrem leichten Mannschaften mithalten, die Rennen waren sehr eng (einmal waren die ersten 13 Boote innerhalb 54 Sekunden im Ziel). Meistens war der Leichtwind aber extrem drehig (bis zu 70° in einzelnen Rennen) und Böig (eine Seite der Kreuz war manchmal völlig Windstill während auf der anderen Fallböen durchkamen- das ganze auf wechselnden Seiten). Rückblickend haben wir bei diesen extremen Bedingungen taktisch zu viele Risiken eingegangen, wir sind dadurch zwar teilweise nach ganz vorne gefahren, im Schnitt war aber die risikoärmste Taktik am erfolgreichsten. Etwas Glück gehört bei so extremen Bedingungen natürlich auch dazu, wir hätten unabhängig davon aber den Schaden begrenzen können. Stärken Positiv war, dass wir uns in den Schwerpunkten des Trainings der letzten Wochen- Starts und Manöver- sehr gut geschlagen haben. Bei den meisten Starts haben wir uns relativ schnell alle taktischen Möglichkeiten erarbeitet. Ein Start war etwas zu forsch, die Tatsache dass dies erst unser zweiter Frühstart überhaupt ist zeigt aber dass die Richtung stimmt. Unsere Halsen sind inzwischen bei allen Bedingungen richtig gut. Ausblick Es bleibt keine Zeit zur Erholung- gestern sind wir direkt nach der Regatta weiter nach Sandringham gefahren, heute war dann gleich die Vermessung und das Einchecken für Sail Melbourne. Morgen geht es dann wieder rund, für Marcus und Ben geht es auch gleich um die ersten Punkte für die Qualifikation. | ||