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Am vergangenen Wochenende haben wir die grösste Regatta in der südlichen Hemisphäre gesegelt und mit der Serie 1-1-1-1-1-2-1 gewonnen. Ein Bericht von unserer letzten Regatta in Australien. Am
Samstag Morgen sind wir von Frankston ins ca. 2 Autostunden entfernte
Geelong aufgebrochen, zum ersten Mal ohne Marcus und Ben, die im Moment
ihr Boot für die Kommende Saison in Europa vorbereiten. In Melbourne
konnten wir den Start des Rennens Melbourne- Geelong beobachten. Kurz
nach unserer Ankunft per Auto kamen die ersten Boote des Rennens, ein
50- Fuß- Kat und die 87- Fuß- Maxi 'Skandia Wild Thing' an. Der Wind
kam mit über 30 Knoten von achtern, die ersten hatten Schnitte von
deutlich über 20 Knoten ;-).Ansonsten war Samstag mit 44,6°C im Schatten der heisseste Tag den ich bisher erlebt habe, man konnte es nur im Schatten und möglichst ohne Bewegung aushalten. Mit um die 30 Knoten war es aber vor allem zu windig, unser Start wurde abgesagt. Sonntag wurde schon um 10 Uhr gestartet, um die ausgefallenen Rennen nachzuholen. Es waren fünf 49er am Start und wir konnten recht souverän alle Läufe gewinnen. Das Revier kannten wir schon von der australischen Meisterschaft, die Bedingungen waren ähnlich, sehr böig mit starken Winddrehern. Das eigentliche Ziel für uns war, die Sportboote, die auf unserem Kurs 5 Minuten nach uns starteten, zu überrunden, bevor sie zum ersten mal an der Leetonne ankamen, war aber nicht immer gelang ;-) Die 49er waren die einzigen Jollen in dieser Veranstaltung, es war also die größte Kielbootregatta auf der Südhalbkugel. Dementsprechend war abends dann die wohl größte Segelparty. Da wir nur noch einen Lauf zuende segeln mussten, um die Regatta zu gewinnen, haben wir also auf unseren Leistungsschlaf verzichtet und dafür die Party genossen. Die Auswirkungen spiegelten sich am nächsten Morgen in einem vernichtenden 2. Platz. Im letzten Rennen hatten wir uns dann aber wieder gefangen und beendeten den Lauf mit einigen Minuten Vorsprung. Die Preisverteilung findet Mitte Februar separat statt, da es für jeden Lauf einen Preis geben soll, werden wir da dann mit einer Schubkarre anreisen müssen. Inzwischen sind wir wieder in Frankston und werden jetzt in die finale Trainingsphase einsteigen. Viele Gruesse also Wolf.
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